Die Anbieter der Internet Sticks preisen in ihrer Werbung gern an wie einfach und unkompliziert zu handhaben die Sticks sind. In der Realität ist das natürlich nicht immer ganz so einfach, gleichzeitig muss man allerdings bemerken, dass die Software für die Sticks mit der Zeit besser geworden ist. Dennoch sollten Sie beachten:
- Der Surfstick ist und bleibt eine Computerhardware und ist damit wie alle Hardware anfällig für Störungen und Probleme. Lassen Sie den Surfstick also nicht fallen, zerkratzen Sie ihn nicht und lagern Sie ihn nicht zu warm oder zu kalt (ein Sonnenbad im Sommer fällt also ebenso aus wie Freiluft-Surfen im Winter).
- Die Software die sich auf dem Surfstick befindet ist für den “normal-PC” ausgelegt und für die gängigen Konfigurationen eingestellt. Weicht Ihr Laptop bzw. die Software darauf in einem Punkt ab, der von den Programmierern des Surfsticks nicht vorhergesehen wurde, kann dies zur Folge haben, dass der Stick nicht oder nicht vollständig funktioniert.
- Da es sich bei den meisten Internet Sticks um USB-Sticks handelt kann es hier insbesondere bei älteren Rechnern zu Problemen kommen. Bei 1 von 4 von mir getesteten Sticks hat etwa die USB-Erkennung nicht funktioniert: Die HSDPA-Hardware gab es zwar, aber der Datenträger wurde nicht erkannt, womit eine Installation der darauf befindlichen Software nicht möglich war. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass es von USB zwei Varianten gib: USB 1.0 und das neuere USB 2.0. Der Unterschied zwischen beiden liegt unter anderem in der Übertragungsrate: Haben Sie “nur” USB 1.0 an Ihrem Laptop können Sie möglicherweise trotz HSDPA-Verbindung nur mit langsamerer Geschwindigkeit surfen.